Mein Konzept
Das Besondere in meiner Kindertagespflege ist, dass ich die Kinder in kleinen Gruppen mit max. 4 Kindern betreue. Dieser Rahmen ermöglicht es mir, auf die individuellen Bedürfnisse und Befindlichkeiten jedes einzelnen Kindes einzugehen. Besonders bei den Kleinsten, die sich noch nicht verbal ausdrücken können, ist es wichtig, aufmerksam und einfühlsam zu sein und so auf die jeweilige Situation eingehen zu können. So entsteht die Grundlage für einen achtsamen und respektvollen Umgang miteinander.
Pädagogische Grundlagen
Der Ansatz von Emmi Pikler fließt täglich in meine Arbeit ein, denn es ist unendlich wichtig die Individualität der einzelnen Kinder zu erfassen und zu erkennen und ihnen die nötige Zeit zu geben, die sie für ihre jedweiligen Entwicklungsschritte brauchen. Die Grundsätze basieren auf Vertrauen in die Fähigkeiten des Kindes, sein eigenes Tempo zu bestimmen und auf eine sichere Bindung zur Bezugsperson. Wickeln, Anziehen, Essen sind Momente der ungeteilten Aufmerksamkeit und Kommunikation, finden ohne Hast statt und dienen der Beziehungsstärkung. Es ist ein "respektvolles und achtsames Begleiten" der Kinder, bei dem Impulse gegeben werden, aber nicht unnötig eingegriffen wird.
"Hilf mir es selbst zu tun", ist der bekannte Satz von Maria Montessori, nach welchem ich mich immer zu orientieren versuche, indem ich den nötigen Raum und die Umgebung zur Verfügung stelle, damit Bewegungsabläufe in Ruhe eingeübt und erlernt und immer wieder wiederholt werden können.
Meine Erfahrung aus der Waldorfpädagogik fließt ein im strukturierten Tagesablauf. Das gibt den Kindern Halt und Sicherheit, denn sie wissen was sie erwartet und können sich darauf einstellen. Jahresfeste werden selbstverständlich auch bei mir im kleinen Rahmen auf verschiedenste Art gefeiert und gestaltet
(z.B. Ostern, Weihnachten...).
Soziales Lernen
Die Gruppen sind altersgemischt, was eine wertvolle soziale Lernerfahrung fördert. Die jüngeren lernen von den älteren Kindern, während die älteren stolz sind das Gelernte weiterzugeben.
Natur erleben und kreativ sein
Beim täglichen Spaziergang in die Natur und nähere Umgebung erleben wir die Jahreszeiten und das Wetter und entdecken dabei Vieles und das immer wieder neu. Das bereichert unseren Tag. Dabei gibt es viel zu bestaunen und zu sammeln und zu begegnen...
Viel Raum nimmt das gemeinsame Singen und Musizieren ein. Hier kommen auch verschiedene Instrumente zum Einsatz (Trommeln, Rasseln,Klangstäbe, Mundharmonika, Flöte...). So gibt es fast zu jedem Anlaß, jeder Jahreszeit und jeder Situation ein Lied.
Förderung der Entwicklung
Im 1. und 2. Lebensjahr der Kinder steht mehr die Bewegungsentwicklung und die Feinmotorik im Vordergrund. So gebe ich darauf acht, dass ich die Umgebung der Kinder so gestalte, dass genau dies gefördert und gelernt werden kann (kleinere Klettermöglichkeiten, kleine Rutsche zum Hochziehen, ...).
Bei den älteren Kindern steht zusätzlich Basteln, Farben und Formen sortieren, Kneten, Malen und Vorlesen auf dem Programm.
Individuelle Bedürfnisse
Jedes Kind hat eine Box bei mir, worin Wechselsachen, Windeln, Matsch- und Regenbekleidung und persönliche Dinge (Kuscheltuch, Schnulli, Teddy ...) aufbewahrt werden und stets zur Hand sind.so