Eingewöhnung
Eine gute Eingewöhnung ist die Grundlage für eine vertrauensvolle Betreuung. Deshalb nehme ich mir für diesen wichtigen Schritt viel Zeit. In der Regel dauert die Eingewöhnung etwa zwei bis drei, manchal vier Wochen. Jedes Kind ist einzigartig – deshalb richtet sich das Tempo immer nach den Bedürfnissen des Kindes.
Ich begleite die Eingewöhnung behutsam und einfühlsam, sodass Ihr Kind in Ruhe Vertrauen zu mir, zur neuen Umgebung und zu den anderen Kindern aufbauen kann.
Die erste Woche
In der ersten Woche begleitet eine vertraute Bezugsperson – Mutter, Vater oder eine andere enge Bezugsperson – das Kind täglich zu mir.
Am ersten Tag bleiben sie etwa eine Stunde. An den folgenden Tagen wird die gemeinsame Zeit Schritt für Schritt verlängert. Während der ersten Tage bleibt die Bezugsperson ganz in der Nähe des Kindes und gibt ihm die Sicherheit, die es braucht.
Erst wenn das Kind beginnt, neugierig seine Umgebung zu erkunden, Kontakt zu mir aufnimmt und sich sichtbar wohlfühlt, erfolgen die ersten kleinen Trennungsphasen.
Dafür zieht sich die Bezugsperson zunächst für kurze Zeit in die Küche zurück. Akzeptiert das Kind diese Situation gut, kann am nächsten Tag ein kurzer Spaziergang von etwa 30 Minuten folgen. Die Dauer der Trennung wird anschließend langsam und behutsam Tag für Tag erweitert – immer in enger Absprache mit der Bezugsperson und orientiert an den Bedürfnissen Ihres Kindes.
Die zweite Woche
In der zweiten Eingewöhnungswoche bleiben die Eltern meist nur noch etwas länger zum Ankommen. Sobald sich das Kind sicher fühlt und ins Spiel gefunden hat, verabschieden sie sich.
Nun verbringt das Kind erste Zeitabschnitte allein bei mir und den anderen Kindern. Diese Zeiten werden von Tag zu Tag verlängert – immer in dem Tempo, das für das Kind passend ist.
Mir ist wichtig, dass sich sowohl Ihr Kind als auch Sie als Eltern während der gesamten Eingewöhnung gut begleitet und sicher fühlen. Vertrauen wächst Schritt für Schritt – und genau dafür nehmen wir uns die Zeit, die es braucht.
Die dritte Woche
In der dritten Woche sind die Eltern meist nur noch auf Abruf da und das Kind erlebt mit uns den gesamten Vormittag zusammen.